Mobile Holzhäuser: Was sie kosten und Modelle

Für mobiles Wohnen hat sich Holz seit jeher als Baumaterial bewährt. Historische Schäfer- und Zirkuswagen sind bis heute als alternative Wohnlösungen beliebt. So kommt es, dass Anbieter bei auch bei modernen Mobilhäusern noch auf Holz als Baumaterial setzen.

Das Angebot für mobile Holzhäuser ist vielfältig und reicht von klassischen Mobilheimen und Chalets über moderne Bungalows bis hin zu bereiften Tiny Houses. Holz bietet sich vor allem deshalb als Baumaterial an, da es vergleichsweise leicht ist. Anders als bei Aluminium-Fassaden, die oft bei Wohnwagen zum Einsatz kommen, wird es jedoch meist als deutlich wohnlicher und optisch ansprechender empfunden.

Bevor wir auf die weiteren Vorteile von Holz als Baustoff eingehen, hier zunächst ausgewählte Beispiele aus unserer Produktpalette. Die Preise beziehen sich auf das schlüsselfertige Haus:

Holzmobilheim Südtirol

Mobiles Holzhaus Finnland

Tiny Home on Wheels, Modell Island

Ab 96.000 € Ab 51.000 € Ab 55.000 €

Alle mobilen Holzhäuser

Holz spart Platz

Um transportabel zu sein, sind mobile Holzhäuser deutlich kleiner als die meisten stationären Immobilien. Hier gilt es demnach keinen Wohnraum zu verschenken. Holzfassaden kommt bereits von Natur aus eine gute Dämmung zu. Deshalb kommen Holzhäuser mit weniger bis gar keine Dämmschichten in der Wand aus. Die Folge: Weniger Dämmung in der Wand führt zu dünneren Wänden und es bleibt mehr Platz zum Wohnen.

Gut für die Wohngesundheit und Umwelt

Unabhängig von seinen Vorzügen für den Bau mobiler Häuser bringt das Bauen mit Holz auch einige allgemeine positive Eigenschaften mit sich. Holz ist nachwachsend, was aus ökologischer Sicht ebenso vorteilhaft ist wie seine Recyclingfähigkeit und CO2-Neutralität. Letzteres rührt daher, dass Holz während es wächst CO2 einlagert. Dieses gibt es, wenn es zersetzt wird, wieder an die Umwelt ab.

Kurze Bauzeit

Bauelemente aus Holz eignen sich sehr gut für serielles Bauen. Anders als beim Bau mit Ziegelsteinen lassen sich Bauelemente aus Holz gut vorfertigen und bereits vormontiert zum Bauort liefern. Das führt zur einer Reduktion der Bauzeit und senkt die Kosten. Hinzu kommt, dass beim Bau mobiler Holzhäuser in der Regel kein Beton zum Einsatz kommt. Eine Härtezeit von mehreren Wochen entfällt somit.

Arten von Mobilhäusern aus Holz

Als mobiles Holzhaus können eine ganze Reihe von Wohnlösungen verstanden werden:

  • Tiny Houses: Mit meist nicht mehr als 30 qm Wohnfläche ist der Name hier Programm. Häufig sind sie mobil, indem sie über ein eigenes Fahrgestell verfügen.
  • Modulhäuser: Verfügen nicht über eigene Räder. Den Transport und das Aufstellen übernimmt in der Regel ein Kran-LKW. Hierzu zählen auch Wohncontainer aus Holz.
  • Historische Wohnanhänger: Dazu zählen Schäferwagen, Zirkuswagen ebenso wie Waldarbeiterwagen.
  • Mobilheime: Kennt man sie seit Jahren von Campingplätzen, finden Mobilhäuser und Chalets immer öfter auch als Erstwohnsitz Verbreitung.

Wo kann ich ein mobiles Holzhaus abstellen?

Sobald ein Mobile Home länger auf einem Grundstück steht, gilt es als normales Gebäude. Damit einher geht, dass es eine Baugenehmigung benötig. Ausnahme: Wer sein mobiles Holzhaus auf einem Campingplatz Stellplatz abstellt, benötigt auch bei längeren Standzeiten keine Baugenehmigung.