Mobile Home: Alles zu Preisen, Modellen und Genehmigung

Mobile Homes bilden einen Kompromiss zwischen Wohnwagen und Haus. Sie sind mobil und flexibel wie ein Wohnwagen, erinnern in Puncto Optik und Wohnkomfort jedoch eher an ein Haus. Das macht das Mobile Home nicht nur fürs Camping- und Ferienhaus beliebt, sondern ebenso als mobiler Erstwohnsitz. Im Folgenden zeigen wir, welche Arten von mobilen Unterkünften es gibt, was sie kosten und was es beim Kauf zu beachten gibt.

Hinsichtlich der Mobilität gilt es, zwischen zwei Formen von Mobilheimen zu unterscheiden. Zum einen gibt es Trailerhomes, die ein eigenes Fahrgestell besitzen. Sie können wie ein Wohnwagen auch mit einem Zugfahrzeug transportiert werden. Zum anderen gibt es mobile Häuser, die zwar nicht über einen fahrbaren Untersatz verfügen, sich jedoch dennoch transportieren lassen. Hierfür kommt in der Regel ein Kran-LKW zum Einsatz, der das Haus zu seinem Grundstück bewegt und dort mit dem Kran absetzt.

Dabei verfügen beide Arten von Mobilehomes sowohl über Vor- als auch Nachteile:

Vorteile Nachteile
Trailer Home/Haus auf Rädern Hohe Mobilität: Lässt sich wie ein Wohnwagen mit ein Zugfahrzeug transportieren. Begrenzte Wohnfläche: Das Verkehrsrecht sieht bestimmte Höchstmaße für Anhänger vor, wodurch die Wohnfläche begrenzt ist.
Mobile Häuser ohne eigene Räder Größere Wohnflächen möglich: Da mobile Häuser ohne Räder nicht als Anhänger gelten, unterliegen sie keinen verkehrsrechtlichen Begrenzungen. Das ermöglicht auch größere Grundrisse. Eingeschränkte Mobilität: Für den Transport wird jedes Mal ein LKW benötigt.

Diese mobilen Wohngelegenheiten gibt es

Die wachsende Nachfrage nach mobilem Wohnen hat dazu geführt, dass das verfügbare Angebot in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Wer ein Mobile Home kaufen möchte, kann auf folgende Wohnlösungen zurückgreifen:

  • Tiny Houses: Die kleinen, meist bereiften Holzhäuschen haben sich zu einem der Immobilientrends der letzten Jahre entwickelt. In einer immer komplexeren Welt, sehnen sich Menschen zunehmend nach minimalistischen Wohnformen.
  • Mobilheime: Oder auch Mobil Chalets verfügen wie Tiny Houses über ein Fahrgestell, sind in ihrer Optik jedoch eher klassischer und oft auf Campingplätzen anzutreffen.
  • Containerhäuser: Bei authentischen Containergebäude werden Überseecontainer zu Wohneinheiten umfunktioniert. Da bestehende Ressourcen wiederverwertet werden, erfüllen sie auch einen ökologischen Aspekt.
  • Modulhäuser: Wie bei Containerhäuser handelt es sich auch hier um Raummodule, meist aus Holz.
  • Wohnwagen: Zu dieser Art von Mobile Home zählen neben ausgebauten Bauwagen auch historische Wohnwagen wir Zirkuswagen oder Schäferwagen. Dabei kann es sich um historische Originale handeln oder den Nachbau solcher.

Im Folgenden einige Beispiele für mobile Häuser aus unserem Produktportfolio. Alle Modelle können nach vorheriger Absprache gerne in unserem Village besichtigt werden:

Modell Südtirol

Modell Finnland

Modell Österreich

Ab 96.000 € Ab 51.000 € Ab 75.000 €

Weitere Mobilehomes

Mobilehomes aus baurechtlicher Sicht

Ein häufiger Irrtum: Ein Mobilhaus ist doch ein Fahrzeug, deshalb brauche ich keine Baugenehmigung. Das stimmt so nicht. Solange sich ein Mobile Home sich im Straßenverkehr bewegt gilt es zwar als Fahrzeug oder Ladung, sobald es länger auf einem Grundstück steht jedoch als Gebäude. Wie jedes stationäre Haus benötigt es demnach auch eine amtliche Baugenehmigung.

Ausnahme bilden Stellplätze auf Campingplätzen. Das Abstellen eines Mobilehomes bedarf hier keiner amtlichen Genehmigung. Gerne beraten wir Sie persönlich zum Thema Baugenehmigung beim mobilen Bauen. Unseren Kunden stellen wir auf Wunsch Fachleute an die Seite, die sie durch den gesamten Prozess begleiten. Kommen Sie dazu gerne auf uns zu.