Holzwohnwagen: Preise und Modelle im Check

Die Anwendung von Holzwohnwagen sind vielfältig: Ob als mobiler Verkaufsstand, Ferienhaus oder Erstwohnsitz. Gegenüber stationären Häusern bieten Holzmobilheime einige Vorteile. Worin diese bestehen, was sie kosten und was es beim Aufstellen zu beachten gibt.

Immer mehr Menschen nutzen ihren Holzwohnwagen als Ersatz für eine Eigentumswohnung. Der Trend zum minimalistischen Wohnen findet in dem sogenannten Tiny House Movement sogar eine eigene Bewegung. Deren weltweiten Anhänger reduzieren ihre Wohnfläche ganz bewusst. Hintergrund ist ein ökologischer Lebensstil ebenso wie ein achtsameres Leben durch die Fokussierung des Wesentlichen.

Eine weitere Rolle spielt die geringere finanzielle Belastung gegenüber einem Haus oder einer Eigentumswohnung. So sind Wohnmobilheime deutlich günstiger und schaffen so eine bezahlbare Alternative. Kleine Mobilheime aus Holz gibt es schon für Preise unter 50.000 Euro schlüsselfertig.

Als bundesweiter Spezialist für Holzwohnwagen bieten wir vielfältige Modelle vom mobilen Büro bis hin zum Luxus Holzwagen. Hier einige Beispiele aus unserem Sortiment, die allesamt auch auf unserem Schaugelände besichtigt werden können:

Modell Frankreich

Modell Canada

Modell Österreich

Schlüsselfertig Schlüsselfertig Schlüsselfertig

Weitere Tiny Homes

Vom ausgebautem Bauwagen bis zum Schaustellerwagen

Unter den Begriff Wohanhänger lassen sich eine ganze Reihe verschiedener Formen mobilen Wohnens zusammenfassen:

  • Schaustellerwagen: Das fahrende Gewerbe wie Zirkus- und Kirmesleute verbringen einen Großteil ihres Lebens in Mobilheimen. Historische Schaustellerwagen und Zirkuswagen erfreuen sich als Erstwohnsitz einer wachsenden Beliebtheit.
  • Tiny Houses: Die kleinen Holzhäuschen auf Rädern finden auch in Deutschland immer mehr Anhänger.
  • Mobilheime und Chalets: Sind zu bisher vor allem als Campinghäuser bekannt, gibt es auch immer mehr winterfeste Modelle als ganzjährigen Erstwohnsitz.
  • Umbauten: Spezialisierte Manufakturen nehmen den Umbau beispielsweise von Bauwagen oder Waldarbeiterwagen zum mobilen Wohnsitz vor. Dabei gibt es durchaus auch Eigentümer, die ihren Holzwagen selbst bauen.

Wohnen im Holzwagen

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, ein Mobilheim als Erstwohnsitz zu beziehen. Aus rechtlicher Sicht sind dabei einige Dinge zu beachten.

Solange sich ein Holzwohnwagen im Straßenverkehr bewegt, gilt dieser rechtlich betrachtet als Fahrzeug. Das ändert sich, sobald das mobile Holzhaus als Wohnunterkunft auf einem Grundstück abgestellt wird. Von diesem Zeitpunkt an gilt es als Gebäude, das wie jedes andere Gebäude auch eine Baugenehmigung erfordert.

Eine Baugenehmigung zu erhalten kann sich jedoch vielerorts als schwierig erweisen. So entspricht ein Holzwagen aufgrund seiner besonderen Erscheinung oft nicht dem Bebauungsplan.

Eine Alternative bildet eine Parzelle auf dem Campingplatz. Hier bedarf auch das dauerhafte Abstellen keiner Baugenehmigung. Auch wenn das dauerhafte Wohnen auf dem Freizeitgeländen nicht erlaubt es, gibt es deutschlandweit mehrere tausend vom Staat geduldete Dauercamper.

Fazit 

Der Holzwohnwagen bietet eine flexible und moderne Wohnform. Wohnraummangel und steigende Immobilienpreise machen ihn zu einer bezahlbaren Form für Wohneigentum.

Doch nicht nur finanzielle Gründe sind hier ausschlaggebend, sondern ebenso ökologische Vorteile, die das Bauen mit Holz bietet.